Reisebericht Libyen 2002

Meine sechste Reise nach Libyen vom 20.10. - 21.11.2002



Da ich endlich mein lange angespartes 3-Monats-Sabbatical antreten und noch Urlaub anhängen konnte, war ich im Herbst/Winter 2002 viel unterwegs, insgesamt 13 Wochen: zuerst knapp 5 Wochen auf Projektinspektion im Niger (für Parmed e.V.), dann 5 Wochen in Libyen und zuletzt 3 Wochen in Algerien.
Hier folgt jetzt der Libyen-Reisebericht. Ob ich auch von den anderen beiden Reisen berichten werde, weiß ich noch nicht. Es fehlt wahrscheinlich die Zeit ...


Inhalt:

Organisation und Teilnehmer
1. Etappe: Von Dtld. über Tripoli nach Ghat
2. Etappe: Quereinstieg in den Akakus und Kameltage
  • mit "Mariams Gedanken über die Fata Morgana"
    3. Etappe: Mit dem Auto nach Sebha
  • mit "Aishas Bericht über den Schakal"
    4. Etappe: Tripoli, Leptis Magna und "Gute Reise!"
    5. Etappe: Zurück in Ghat, danach ins Tassili
    6. Etappe: Auf nach Djanet!

    Lust auf eine eigene Reise?


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    Zur Organisation und zu den Reiseteilnehmern

    Ich habe eine 3-Wochen-Tour für 5 Personen organisiert und bin danach mit Aisha noch weitere 11 Tage geblieben, bevor wir nach Djanet gefahren sind.
    In Libyen mit von der Partie waren Gertrud-Mariam, Gerlinde-Tambullu und Alois-Aghali sowie natürlich Gabi-Aisha und ich, Azahra.
    Das Novum bei dieser Teilnehmerkonstellation war, dass zum ersten Mal keine alten Freunde und Bekannten etc. mitgefahren sind, sondern sich alle drei beim Lesen meiner Homepage und nach weiteren Informationen per Telefon zu dieser Reise entschlossen haben. Wie immer vor einer solchen Reise haben wir uns vorher bei mir getroffen, um uns bei Kaffee und Kuchen kennzulernen.

    In Libyen waren wir wie immer mit den Leuten von der Agentur AWISS aus Ghat unterwegs. Die Organisation der Flüge, die Visa-Beschaffung und das Auskaspern der Reiseroute war wie immer mein Ding.


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    Von Dtld. über Tripoli nach Ghat

    Unsere Gruppe traf sich in Budapest, wo die Flüge aus München und Frankfurt ankamen, um gemeinsam nach Tripoli zu fliegen. Auf dem Flughafen in Tripoli erwarteten uns Ali, der Chef der dortigen Agentur, und Abdelhakim (Hakim), unser vom Tourismusministerium zugeteilter Touristenpolizist.
    Nach anfänglichem kritischen Beäugen (wer will schon gern ministeriell beobachtet werden), haben wir uns mit der Situation abgefunden: Seit einigen Monaten besteht wieder die Pflicht, einen offiziellen Aufpasser bei Gruppenreisen mitzunehmen. Die finanziellen Mehrkosten muss der lib. Veranstalter tragen, also Unterkunft, Verpflegung, Transport und Tagesgeld.
    Nach einer langen, ziemlich ungemütlichen Nacht auf dem Flughafen (von kurz nach Mitternacht bis 8 Uhr morgens) kommen wir gg. 11.30 Uhr mit dem Inlandsflug Tripoli-Sebha-Ghat in Ghat an. Moussa, Mouftah und Isa holen uns ab. Wir fahren zunächst auf den Campingplatz, wo uns Mohamed, Moussas Mama, Housseini, Cheikh und Ibrahim willkommen heißen.
    Wir beziehen für eine Nacht die Zimmer und ruhen uns draußen im Schatten ein wenig aus. Immer wieder kommen Freunde und Bekannte vorbei, die von unserer Ankunft erfahren haben und uns begrüßen wollen.

    Zum Abendessen sind wir bei Mouftah und seiner Frau Mabrouka eingeladen. Die Neuen sind gespannt: Wie sieht es wohl bei denen zu Hause aus? Wie ist möbiliert und was gibt es zu essen? Schnell sind die Antworten gefunden und alle lassen sich das leckere Essen schmecken. Zum Hauptgericht Couscous mit Gemüse und Fleisch gibt es gefüllte Weinblätter, Kartoffelauflauf, Pommes, frischen Salat, Fleischpastete und Orangen.
    Danach kommt die Teerunde, während der wir uns jede Menge Fotos anschauen und Alois mit seiner Schnupftabakdose Begeisterungsstürme bei Groß und Klein hervorruft. Da läuft dann doch so manche Träne die Wangen herab und laute Nieser lassen fast das Haus erbeben.

    Es ist zu heiß, um in den Hütten zu schlafen, also bauen wir nur die Innenzelte auf (ist besser wegen den vielen kleinen Käferchen, Mücken und dergleichen, die sich in einer Oase mit reichlich Wasser aufhalten). Am nächsten Morgen starten wir zur Ghat-Besichtigung, also Altes Fort, Altstadt-Ruinen, Altstadt-Souvenirshop sowie Besuch im Mini-Supermarkt und versorgen uns auf dem Gemischtwarenmarkt mit neuen Schechs, Henna und Weihrauch.

    Am Nachmittag fahren wir mit Moussa, Housseini, Mouftah und Hakim los in Richtung Idinen. Moussa und Mouftah sind Führer und Fahrer, Housseini ist der Koch und Hakim ist, wie oben bereits erwähnt, unser offizieller Aufpasser. Unterwegs lesen wir einen fast verhungerten jungen Hund auf. Er bekommt den Namen "Popeye". Unser erstes Nachtlager ist zwei Mulden vom letztjährigen Silvesterplatz entfernt. Wir sind begeistert!
    Nach dem leckeren Abendessen erfolgt die Namensgebung für die Neuen durch Mouftah und Housseini: Aus Alois wird Aghali ("Arali" gesprochen), aus Gerlinde wird Tambullu, aus Gertrud wird Mariam.

    Die erste richtige "Draußen-Nacht". Es ist noch angenehm mild und der fast noch volle Mond bereits verschwunden. Der Wind streicht sanft über die mächtigen Dünen, zwischen denen wir unser Nachtlager aufgeschlagen haben, und die Sterne funkeln über uns. "Gute Nacht und träum' was Schönes!" rufen wir uns zu und ich versinke in den Daunen meines Schlafsacks...


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    Quereinstieg in den Akakus und Kameltage

    Nach dem Frühstück besichtigen wir die heißen Quellen (zwei umbaute, quadratische Becken) und lassen den Hund Popeye bei den dort ansässigen Leuten. Wir hoffen, er hat ein gutes Zuhause gefunden! Wir fahren weiter und treffen am Westrand des Akakus gg. Mittag Cheikh und Abdallah mit den Kamelen. Es ist unsere erste Tour mit Abdallah. Wir kennen uns noch nicht und am Anfang ist er auch sehr schüchtern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen verabschieden wir uns von Mouftah, der mit einem der beiden Autos zurück nach Ghat fährt. Ab jetzt brauchen wir nur noch ein Auto, das unser Gepäck, die Küche und Lebensmittel, Wasser sowie Housseini und Hakim transportiert.

    Doch zunächst wird jeder mit seinem Kamel bekannt gemacht. Ich kann ja bereits uralt-Ansprüche auf meinen Aurar stellen, der mich schon auf drei Reisen getreu begleitet und getragen hat. Jetzt steht also unsere vierte gemeinsame Reise an, ich freue mich riesig! Aisha muss dieses Jahr mit einem neuen Kamel Bekanntschaft schließen. Ihr Absaou der vergangenen Jahre hat das Zeitliche gesegnet. So ist der Lauf der Dinge, das wissen wir spätestens seit unserer zweiten Reise, bei der weder mein Abhaou, noch Aishas Absaou der ersten Reise dabei waren. Damals haben wir Rotz und Wasser geheult. Ein neues Kamel liebgewinnen? Unmöglich! Keines wird so lieb und schnufflig sein wie mein Abhaou! Nie wieder werde ich ein Kamel sooo liebhaben können!
    Gott sei Dank stimmt das nicht 100%ig. Klar gibt es Unterschiede: Das eine ist schmusig, das andere verfressen, wieder ein anderes hat das schönste Fell, ist aber recht faul. Egal, am Ende hat man "sein Kamel" immer lieb!

    Jetzt geht's aber los: Uns steht ein ziemlich beschwerlicher Aufstieg über den Pass bevor. Wir marschieren also mit den Kamelen (das Auto nimmt derweilen einen anderen Weg) ca. 4 Stunden steil bergauf und bergab. Ich bekomme große Probleme mit meinem Knie und treffe erschöpft und niedergeschlagen am Abendplatz ein. Hoffentlich schwillt das Knie schnell ab, ist mein einziger Gedanke, sonst kann ich morgen nicht reiten. Ich kühle und wickle, stelle ruhig und schone. Nachts zwänge ich mein Knie in einen Gummistrumpf. Und die Bemühungen werden belohnt: Am Morgen ist es schon viel besser!

    Der erste Reittag: Alle gehen es gemächlich an. Aghali, Tambullu und Mariam gewöhnen sich an ihre Kamele (und umgekehrt wahrscheinlich auch). Wir sehen die ersten Felszeichnungen, die auch für mich neu sind. In dieser Ecke war ich noch nie. Das Abendlager schlagen wir am "Schiller-Platz" auf, wo die Natur dem Dichter zu Ehren eine riesengroße Büste errichtet hat. Nach dem Abendessen holt Tambullu ihre Zimbeln raus und wir machen noch ein ganzes Weilchen Musik am Feuer.

    Hier kann nachgelesen werden, wie so ein durchschnittlicher Tag während der Kameltour abläuft.

    Am dritten Reittag kommen wir zum Brunnen Bir Suget, wo wie immer ein kräftiger Wind geht. Wir machen hinterm Felsen Ganzkörperwäsche und auch die Haare werden von milden Shampoos verwöhnt...
    Am Abend findet Aghali nicht zu seinem mit viel Zeit und Liebe präparierten Schlafplatz. Im Hellen war der Weg doch ganz einfach zu gehen, einfach vom Lagerplatz so ein bisschen schräg-geradeaus! Aber jetzt, im Dunklen, ist irgenwie jede Richtung ein bisschen schräg-geradeaus und Aghali kehrt nach 10 Minuten unverrichteter Dinge ans Feuer zurück. Er kann seinen Schlafplatz mit Isomatte, Schlafsack, Tagesrucksack etc. nicht finden. Wir anderen lachen und amüsieren uns köstlich: Uns würde sowas natürlich NIE passieren! (... und prompt erging es Aisha ca. 4 Wochen später im Hoggar Tassili genauso.) Von einem nochmaligen Anlauf - und dieses Mal streng in den Fußspuren seiner Schlafplatz-Präparationsgänge - kehrt Aghali nicht zurück. Wir hoffen, dass er seinen Schlafplatz letztendlich doch gefunden hat und dort eine ruhige, angenehme Nacht hatte - wie er es uns am nächsten Morgen berichtete.

    Noch an diesem Abend haben wir Frauen uns spontan dafür entschieden, morgen einen "Aghali-Tag" einzulegen. Wir wollen besonders nett zu Aghali sein und ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen - was natürlich wegen der Sonnenbrille nicht immer ganz 100%ig klappt.
    Nach dem Abendessen ziehen wir Bilanz: Ja, wir haben uns bemüht und Aghali hatte auch seinen Spaß, aber so ganz zufrieden können wir mit unseren Leistungen am "Aghali-Tag" noch nicht sein. Drum beschließen wir, auch am kommenden Dienstag wieder einen Aghali-Tag einzulegen.

    An diesem Abend legt sich Aghali Spuren zu seinem Schlafplatz, das Missgeschick von gestern soll sich auf keinen Fall wiederholen! Doch wer den Schaden hat, usw. usf. Aghali geht den Spuren nach und findet: ein Schälchen mit Keksen. Keine Spur von Schlafsack und Gepäck! Housseini, der Schlingel, hat eine falsche Spur gelegt, sie am Ende aber mit dem Süßigkeiten-Depot doch noch zu einem Treffer gemacht. Nun zeigt ihm Housseini, dass wirklich nur wenige Meter entfernt sein Nachtlager auf ihn wartet, es aber wegen der Dunkelheit erst zu sehen ist, wenn man fast drüberstolpert.
    Ende gut, alles gut? - Leider nein! Für mich wird diese Nacht zur "Flüchtlingsnacht": Ich ziehe gg. 1 Uhr mit Sack und Pack um, weil zwei unserer Damen am gemeinsamen Schlafplatz schnarchen, direkt vor meiner Nase. Ich armes Ding!

    Im Guelta Tillallen bekomme ich erstmalig Rückenschmerzen: Reiten und sogar Laufen ist so nicht möglich. Jeder, der mich kennt, weiß, dass das für mich einer Katastrophe gleichkommt! Wo ich ja eigentlich nur zum Kamelreiten nach Libyen fahre. Jaaa, Dünenfahren mit dem Jeep ist auch sehr schön, aber mit den Kamelen unterwegs zu sein, stellt alles in den Schatten!
    Schweren Herzens muss ich also auf's Reiten verzichten. Ich biete Hakim an, meinen Aurar zu reiten. Nach anfänglichen Unsicherheiten - er ist ja auch bloß ein Stadtkind aus dem Norden - wird er locker und es macht ihm sichtlich Spaß.

    Die Gruppe der Reiter kommt zu den rituellen Fruchtbarkeitsgravuren oder, anders gesagt, zu den Sex-Gravuren. Im ersten Jahr unserer Libyen-Reisen hatten uns noch der alte Mohamed und El-Hedi, der einzige damals ebenfalls verheiratete Tuareg, zu diesen Gravuren begleitet. Alle anderen mussten am Lagerplatz warten; es wäre zu unschicklich gewesen. Und heute - die Tuareg amüsieren sich köstlich, wie wir Touristen wild mit den Kameras werkeln, um ja jedes Detail auf's Bild zu bannen. Leider sind die Gravuren ziemlich stark beschädigt und auch die Lichtverhältnisse sind nicht optimal. So ist letztendlich auf den Fotos wieder alles und gar nichts zu sehen, wie die Jahre zuvor.

    Am Guelta werden die Kamele getränkt. Es gibt lustiges Frauenwaschen hinterm Auto, währenddessen die Männer eine vom Hirten erstandene Ziege schlachten. Danach wird noch eine kleine Operation an Aurar's rechtem Vorderfuß durchgeführt, die Hornhaut muss verschnitten werden. Gott sei Dank, alles geht gut und Aurar erholt sich beim Brotnaschen sichtlich schnell von dem Schreck! Und am Abend gibt es Leberspieß und Bar-B-Q - köstlich!

    Meine "Befindlichkeit" wechselt nun täglich: mal kann ich reiten oder laufen, mal muss ich Auto fahren. Massagen, Rheumacremes, Tabletten - alles hilft nichts. Es ist zum Mäusemelken!

    An der "Kathedrale", einem gewaltigen Säulenfelsen, begegnen wir den Italienern, die uns einen Tag zuvor mit ihren lauten Hupen, rasanten Beschleunigungen und haarscharfen Vorbeibrettern an unserer Karawane total genervt hatten. Die Kamele hatten Angst und wir hatten Angst, dass die Kamele dann für uns unkontrollierbar werden. Also stellen wir sie zur Rede und sie geloben Besserung. Wer's glaubt ... Natürlich hatten auch sie einen libyschen Führer dabei, der aber - wie sich herausstellt - aus Sebha kommt und von Reisen mit Kamelen keinen blassen Schimmer hat.
    Als ob das nicht schon genug wäre, pinkelt doch einer von denen in die Nashorn-Höhle! Fast vor den Augen von Cheikh und Aisha, die just in dem Moment um die Ecke biegen, als der seine Nudel wieder einpacken will. Großes Entsetzen auf beiden Seiten!!
    Nach dem Mittagessen (Pommes mit Auberginen) wird Henna aufgetragen. Henna in der Mittagspause: so einen Stress mache ich mir nie wieder! Abends hat man viel mehr Zeit und muss nicht so hetzen. Außerdem fällt es in den kühlen Abendstunden viel leichter, stundenlang fast regungslos dazusitzen.

    An einem der nächsten Tage erreichen wir den Brunnen Bir Imananer. Er ist überdacht worden, weil die Einheimischen es satt hatten, dass vorbeiziehende Touristen sich in dem offenen Becken waschen, obwohl es ausdrücklich als Trinkwasserbecken ausgeschildert ist. Gut so, jetzt bleibt das Wasser nicht nur von Shampoos und Körperschweiß, sondern auch vom allgegenwärtigen Sand verschont. Wir waschen Haare und halten ganz in der Nähe Mittagsrast: am "Stinkmorchel" (sieht nur so aus, stinkt nicht!). Aisha und ich nutzen die Pause, um endlich mal unsere Füße einzucremen. Wozu schleppt man denn das Zeug mit?
    Yussef al-Djadid kommt mit dem zweiten Jeep und bringt Tomaten, Brot und Kamelfutter. Ich fahre mal wieder im Auto mit und morgen ist schon der letzte Kameltag. Ob ich wohl noch mal reiten kann?
    Oberhalb vom "Kiosk-Platz" ist unser Nachtlager. Von diesem "Kiosk-Platz" möchte uns Mariam etwas Außergewöhnliches berichten: ihr Erlebnis mit einer Fata Morgana. Hat Mariam vielleicht einen Blick in die Zukunft geworfen? Wer weiß das schon ...
    Nach dem Abendessen wird zu Musik aus dem Rekorder in allen möglichen Stilrichtungen getanzt. Wir haben einen Heidenspaß und schießen jede Menge lustige Fotos.

    Am nächsten Tag ist es verhangen. Ich fühle mich so kaputt, dass ich sogar einen Mittagsschlaf im Auto mache, sonst für mich unvorstellbar. Aber vielleicht ist es ja auch nur das Alter? Abdallah wird von Housseini operiert: Er hat sich einen Stachel ganz tief in die Fußsohle eingetreten. Der Stachel ist kaum mehr zu sehen und leider bringt die OP keine Erleichterung, er sitzt zu tief. Abends ein erneuter Versuch - leider auch ohne sichtbaren Erfolg.
    Dann regnet es. Wirklich, das erste Mal richtiger Regen in Libyen. Gott sei Dank nur kurz, denn es war hässlich: kalt und windig und nass. Und Yussef schläft tatsächlich im Zelt. Im Zelt, das eigentlich für die trockene Unterbringung der Küchenutensilien aufgebaut wurde. Aber irgendwo zwischen Brotsack, Eierpalette und Teekiste fand er noch ein Plätzchen. Seitdem hat er seinen neuen Spitznamen weg: aus Yussef al-Djadid (neuer Yussef) wird Yussef al-Chaima, zu deutsch "Zelt-Yussef". Ganz schön peinlich ...
    In der Nacht muss ich brechen. Schon den ganzen Abend hatte ich mich nicht wohl gefühlt und gefroren. Danach geht es mir schlagartig besser, ich kann gut schlafen und am nächsten Tag ist alles vergessen.


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    Mit dem Auto nach Sebha

    Am Morgen bepacken wir unsere Kamele zum letzten Mal, es heißt "Abschied nehmen". Nach den obligatorischen Gruppenfotos machen sich Cheikh und Abdallah mit den Kamelen auf den Weg zurück nach Ghat. Sie werden 2 Tage brauchen.
    Wir hingegen fahren weiter mit den Jeeps und sehen uns noch den Fozzigiaren sowie sehr schöne, z.T. auch für mich neue Felszeichnungen am. Wir übernachten am Ostrand des Akakus und am nächsten Tag geht es weiter Richtung Norden, an wunderschönen, hohen Dünen vorbei. In der Mittagspause fahren die Männer noch mal zurück zum Bir Imananer und füllen unsere Wasservorräte auf.

    Ein letztes Mal übernachten wir im Akakus, und zwar in einer von Felsinseln durchbrochenen Ebene im Awiss. Dort findet Moussa ein vollständig erhaltenes Skelett einer kleinen Echse - für Aghali genau DAS Souvenir, das ihm noch gefehlt hat. Ob er es wohlbehalten bis nach Hause in seinen Glasschrank bringt?
    Heute Nacht beginnt der Ramadan - meinen zumindest unsere Begleiter. (Als wir wieder "in der Zivilisation" waren, hat sich rausgestellt, dass Ramadanbeginn eigentlich einen Tag früher gewesen wäre. Na ja, ist nicht so schlimm - ohne Radio und TV kann man sich mal um einen oder sogar zwei Tage irren. Den "verlorenen" Tag müssen sie aber nachholen.)

    Am nächsten Vormittag kommen wir zum Adad - dem untrüglichen Wegzeichen, dass wir den Akakus verlassen haben. In Al-Aweinat kaufen wir im kleinen Laden ein, das Café hat leider zu wegen Ramadan. Ein paar von uns versuchen, in der Post nach Hause zu telefonieren. Es klappt leidlich. Glück gehabt!

    Auf der Teerstraße fahren wir in Richtung Wan Kassa und richten dort unser Nachtlager her. Wir verschieben unseren Nachmittagskaffee auf die Fastenbrechen-Zeit, lassen uns Pulver-Milch und Datteln schmecken und genießen bald danach Housseinis leckeres Abendessen. Wir sitzen lange ums Feuer und gg. Mitternacht gibt es frischgebackenes Tugella mit Milch und etwas Zitrone abgeschmeckt. Wer mag, streut sich etwas Zucker drüber - lecker!
    Es ist ziemlich windig (wie immer in den Dünen von Wan Kassa) und jeder versucht, ein geschütztes Plätzchen für die Nacht zu finden. Ich entscheide mich für Autonähe und schlafe hinterm Jeep. Aus ein paar Reisetaschen und einem der Vorderreifen baue ich mir ein Schlafzimmer mit Windschutz. Am Morgen sind unsere Schlafsäcke feucht, aber die Sonne trocknet sie noch vor unserem Aufbruch.

    Wir fahren nach Ubari, kaufen ein und tanken. In Germa steht die Besichtigung von "Alt-Garama" an, der ehemaligen Hauptstadt des Garamantenreiches. Aisha und ich haben keine Lust, sie das x-te Mal zu besichtigen und ziehen eine heimliche Zigarette (Ramadan!) hinter einem verlassenen Häuschen vor.

    Dann geht's rein in den Erg Ubari. Ziemlich zu Beginn unserer Dünenfahrt schreit's plötzlich vom Fahrersitz: "Schakal!" Der Wagen wird rumgerissen und in einigem Abstand fahren wir dem Schakal hinterher. Jeder zückt die Kamera, aber bei dem Tempo und dem aufgewirbelten Sand können die Kameras nicht schnell genug scharfstellen. Ein Dilemma! Dann hat es doch bei jedem "Klick" gemacht und der Schakal war erlöst.
    Was Aisha zum Thema "Schakal" eingefallen ist, könnt ihr hier lesen:
    Aisha über den Schakal.

    Wir fahren weiter und wollen uns ein gemütliches Nachtplätzchen suchen. Doch überall finden wir versiffte Rastplätze. Schlecht oder überhaupt nicht eingegrabener Müll, Klopapier und freiliegende, vor sich hin rostende Konserven- und Getränkedosen. Warum nehmen die Leute ihren Müll nicht wieder mit? Bei der Hinfahrt hat er doch auch ins Auto gepasst...
    Endlich, ziemlich weit oben und dementsprechend windig, finden wir noch einen sauberen Platz. Und es gibt Mücken! An unserem letzten gemeinsamen Abend spielen alle noch einmal Domino, bevor wir gg. 1 Uhr in die Schlafsäcke fallen. Es war übrigens eine der kältesten Nächte auf dieser Reise (4.30 Uhr waren es gerade mal 1,5°C).

    Der letzte Tag: Wir fahren zum Um al Ma'a und zum Mandara-See. Unterwegs machen wir Halt bei den fliegenden Souvenirhändlern und erstehen das eine oder andere Mitbringsel. Mittags sind wir auf dem Campingplatz in Terkiba. Herrlich: heiß duschen. Nach einer gemütlichen, langen Siesta fahren wir nach Sebha. Es ist ein wenig eng im Auto, denn alle wollen mit und der Pickup hat keine Papiere für Sebha. Also fahren wir zu neunt im Jeep. Vorne drei, hinten vier und zwei im Gepäckabteil, zusammen mit unserem Gepäck und der halben Küchenausstattung.

    Endlich kommen wir am Flughafen an. Vor dem Fastenbrechen ist ans Einchecken nicht zu denken. Also essen wir erst einmal gemütlich ein paar Datteln, trinken Milch und Tee. Nach dem Einchecken stellt sich raus, dass der Flieger (eigentlich wie zu erwaten) Verspätung hat. Also bereitet Housseini auch noch das Abendbrot auf dem Flughafen-Vorplatz zu und wir lassen es uns schmecken. Ist zwar recht ungemütlich, aber wir machen das Beste draus.
    Irgendwann später geht es dann - wie gewohnt - auf einmal ganz schnell. Für drei von uns heißt es endgültig Abschied nehmen, Aisha und ich haben noch eine "zweite Chance", da wir ja nach zwei Tagen wieder zurück sein werden. Wir steigen, zusammen mit Hakim, in den Flieger nach Tripoli.

    Ein Wort noch zu Hakim: Wir waren sehr froh, ausgerechnet ihn zugeteilt bekommen zu haben. Er hat sich während unserer gemeinsamen Reise sehr gut in die Gemeinschaft eingefügt, hat ordentlich mit Hand angelegt und uns alle mit seinem herzlichen Lachen angesteckt. Wenn wir bei unserer nächsten Tour wieder einen Aufpasser mitnehmen müssen, dann wollen wir Hakim, da sind wir uns alle einig!

    Der Flug verlief ereignislos - so soll es ja auch sein! - und gg. 23 Uhr kommen wir in Tripoli an. Ibrahim holt uns ab und wir fahren zu einem kleinen, sehr hübschen Hotel in der Innenstadt, nur 5 Gehminuten vom Grünen Platz entfernt.
    Tripoli ist überschwemmt! Es hat geregnet wie schon viele Jahre zuvor nicht mehr. Wir beziehen unsere Zimmer und verabreden uns für den nächsten Morgen zum Frühstück. Durch den tagelangen Regen ist es verhältnismäßig kalt in Tripoli und auch in den Zimmern. So wissen wir die Klimaanlage in den Zimmern zu schätzen. Die arbeitet zwar recht laut, macht aber auch ziemlich schnell wohlig warm.
    Sehr gewöhnungsbedürftig sind wieder mal die Betten - aber das wird sich wohl nie mehr ändern...


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    Tripoli, Leptis Magna und "Gute Reise!"

    Nach dem Frühstück fahren wir nach Leptis Magna und lassen uns einige Stunden von einem deutschsprachigen Führer die Ausgrabungen erläutern. Hippodrom und Circus etwas außerhalb der Hauptgrabungsstätten bilden den Abschluss der Führung. Gg. 16 Uhr machen wir uns auf den Heimweg.
    Bis zum Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Nähe unseres Hotels bummeln wir durch die Innenstadt. Aisha und ich haben ein paar Besorgungen zu erledigen ("Wenn ihr in Tripoli seid, könnt ihr mir dann nicht das und das mitbringen?", "Und ich hätte gern das.") Die Läden sind zwar voll, aber genau das Gewünschte zu finden, erweist sich als recht schwierig...

    Am nächsten Tag wollen wir ins Nationalmuseum, aber es bleibt geschlossen wegen Wassereinbruch. In den Straßen ist das Wasser fast überall verschwunden, aber in tiefer gelegenen Abschnitten sehen wir auch jetzt noch große Pfützen. Also kein Museum. Wir teilen wir uns auf: Aisha und ich auf Besorgungstour, die anderen bummeln durch die Altstadt von Tripoli.
    Das Mittagessen nehmen wir wieder im Restaurant vom vorigen Abend ein. Abendessen gibt es in einem sehr gutem libanesischen Restaurent etwas außerhalb der City, in der Nähe der staatlichen Irrenanstalt. Es war sehr, sehr lecker!

    Nach 23 Uhr werden wir zum Flughafen gefahren, wo wir die restlichen Stunden verbringen. Wir setzen uns in eine ruhige Ecke und lassen noch mal viele Erlebnisse Revue passieren. Man kann nicht sagen, dass die Zeit wie im Flug verging, aber es war auszuhalten. Wir verabreden ein baldiges Nachtreffen mit Dias-/Fotogucken und dem einen oder anderen Gläschen guten Weins. Das wird zwar erst im neuen Jahr was werden, weil Aisha und ich bis einschl. 15. Dezember unterwegs sind, aber wir freuen uns jetzt schon drauf! Der Flieger nach Budapest geht pünktlich gg. 4 Uhr. Wir verabschieden uns von Tambullu, Mariam und Aghali: "Gute Reise!"
    Es war eine wunderschöne Reise mit euch! In den drei Wochen sind wir Freunde geworden. Intensivst mit jemandem drei Wochen lang 24 Stunden am Tag zusammen zu leben (das sind über 500 Stunden), ist wahrscheinlich länger als manche "normalen" Freundschaften gewachsen sind. Unsere Reise hat uns an unbeschreiblich schöne Plätze geführt und mit liebenswerten Menschen bekanntgemacht, sie hat uns durchatmen und aufleben lassen, hat uns jugendliche Unbeschwertheit und Unbekümmertheit zurückgegeben - hat uns glücklich gemacht!

    Unser Flug nach Ghat verspätet sich: statt 8 Uhr geht die Maschine erst 9.30 Uhr. Diese letzten Stunden haben sich dann doch noch ganz schön hingezogen, aber die Aussicht, gleich wieder in Ghat zu sein, entschädigt uns.


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    Zurück in Ghat, danach ins Tassili

    Wir kommen gg. 13 Uhr in Ghat an und werden von Moussa und Mahmoud abgeholt. Wir beziehen eine Hütte auf dem Campingplatz und verbringen zwei Tage mit allerlei Besuchen. Es ist immer noch Ramadan, und wir werden jeden Abend zum Essen eingeladen: Fastenbrechen hier, richtiges Abendessen dort und einen "kleinen" Mitternachtsimbiss da. So kommt man richtig rum...

    Dann ist auch noch totaler Stromausfall in ganz Ghat, also arbeitet auch die Pumpe für's Wasser nicht, es gibt kein Licht und die Telefone in der Post sind stumm. Das ist man ja ab und zu gewöhnt, aber alle Hausfrauen stöhnen, denn wie sollen sie jetzt das Essen für den Abend vorbereiten?
    Wir machen uns einfach aus dem Staub: Moussa, Housseini, Isa, Aisha und ich fahren für einige Tage ins Tassili. Dabei habe ich eine schöne Tour für nächstes oder übernächstes Jahr ausgekundschaftet, nur mit Kamelen (ohne Auto). Wir kommen u.a. nach Marridat, Maratrat und Mariden. Na ja, mal sehen, wie die Interessen meiner nächsten Gruppe verteilt sind...
    Am letzten Abend vor unserer Heimfahrt lassen wir nach dem Abendessen das gesamte Gepäck am Platz in den Dünen und fahren das kurze Stück zu den heißen Quellen. Dort baden wir im Finsteren, nur ein wenig Licht kommt vom Vollmond durch die Türöffnung (eine Tür gibt es nicht). Aisha und ich bekommen während unserer Bades auch noch Besuch. Das Frauenbadehaus wird auch als Wasserquelle für die dort ansässigen Menschen genutzt und eine Lagerschönheit will, nachdem sie ihren Eimer gefüllt hat, partout nicht wieder gehen. Es passiert ja sonst nicht viel, da kann es schon amüsant sein, zwei nicht mehr ganz jungen Damen beim Baden zuzusehen...
    Heißes, vom Eisen rot gefärbtes Wasser lassen wir uns über den Buckel laufen. Einfach herrlich! Das möchte ich, wann immer es Route und Zeit zulassen, bei jeder zukünftigen Reise machen.

    Zurück in Ghat gibt es mal wieder kein Wasser, das ist aber nach unserem gestrigen Bad kein Problem! Wir treffen Abdelaziz, der uns nach Djanet bringen wird. Am letzten Tag gehen wir mit Moussa und Housseini einkaufen: Verpflegung für unsere Fahrt nach Djanet. Außerdem besorgen wir noch die restlichen Geschenke (Klamotten) und Lebensmittel, die Moussa an den Familienteil in Djanet schicken will, denn in ein paar Tagen ist "Aid".
    Auf dem Campingplatz Fastenbrechen und Abendessen: Housseini übertrifft sich mal wieder! Wir spielen ein letztes Dominio. Morgen fahren wir nach Algerien...


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    Auf nach Djanet!

    Heute also geht es los. Es ist ja schon unser zweiter Versuch, nach Algerien zu kommen. Beim ersten Mal (auf meiner 4. Reise 2000) war auf unserem Visum das gültige Einreisedatum leider schon um 3 Tage überschritten. Und die Algerier ließen uns nicht mehr rein, trotz glaubwürdiger Ausrede. So mussten wir damals kurzfristig umdisponieren und mit den Flugzeug in den Niger reisen, statt per Auto über Djanet. Aber dieses Mal soll alles klappen!

    Vormittag müssen wir höchstpersönlich zur Polizei für unseren Ausreisestempel; es geht aber fix. Mittags fahren wir mit Moussa und Mouftah zur lib.-alg. Grenze. An der Zollkontrolle muss ich eine Schachtel Zigaretten abdrücken. Die Versorgung ist halt recht spärlich und da hilft sich der clevere Zollbeamte eben so. Dann kommt auch schon Abdelaziz und holt uns in Tin-Al-Koum ab. Mein Gott, so ein uraltes klappriges Auto habe ich lange nicht gesehen! Wir verabschieden uns von Moussa und Mouftah und fahren los gen Djanet.

    Wir besichtigen das riesige Guelta Tagohol und fahren weiter immer am Südwestrand vom Wadi Tagharghori entlang (mit Blick nach Libyen ...). Am vorgesehenen Nachtplatz entdeckt Abdelaziz frische Schlangenspruen. Sofort packen wir wieder ein und fahren an einen anderen Platz. Aisha ist ganz hippelig, schon das Wort "Schlange" erzeugt bei ihr eine Gänsehaut. Der neue Platz wird gründlich nach Spuren abgesucht. Nichts zu sehen, Gott sei Dank! Abends backen wir Tugella und kochen leckeres Gemüse-Ragout dazu. Lange sitzen wir nicht mehr ums Feuer: Die schlechte Piste und der erbarmungswürdige Zustand unseres Autos haben uns alle ziemlich geschlaucht. Meine erste Nacht in Algerien - voll wirrer Träume.

    Am nächsten Tag haben wir ein kleines Maschinenproblem. Abdelaziz schiebt es auf das schlechte libysche Benzin. Ich könnte mir auch gut das langsame Aufgeben eines der Uralt-Teile am Motor vorstellen, bin aber nicht einschlägig bewandert. Also lassen wir es dabei, es liegt am schlechten libyschen Benzin! Wir kommen zum Brunnen "Hassi Assetit" und sehen uns in Taghetit Gravuren an (nur grobe Tiere und Spiralen). Mittagspause machen wir am Platz Ameis. Die Weiterfahrt nach Djanet verläuft ebenso ereignis- wie problemlos.

    Wir kommen gg. 17 Uhr bei der Familie von Moussa an und werden sehr herzlich begrüßt. Wir treffen Mohammed wieder, der auf unserer Ghadames-Ghat-Strecke 2000 dabei war und freuen uns sehr. Und wir lernen die Verlobte von Moussa kennen, mit der ich bisher nur per Telefon gesprochen habe. Nach einem reichhaltigen Essen zum Fastenbrechen sitzen wir alle im Salon und radebrechen. Dann wird sogar Musik für uns gemacht - auf der Hirtenflöte. Wir haben viel Spaß, bis ein Onkel kommt und einen geheimnisvollen, kleinen Sack hochhält. Als sich rausstellt, was drinnen ist (er läßt die Hälfte sehen...), kippt mir Aisha fast aus den Latschen: Es war eine mopsfidele Hornviper. Auch ich war absolut nicht begeistert und sehr froh, als sie wieder in ihrem Sack verschwand!!
    Trotz großem Protest seitens der Familie fahren wir mit Abdelaziz zum Übernachten nach Tis Ras, ein paar Minuten außerhalb der Stadt. Wir wollen nicht im Haus schlafen, brauchen unsere Freiheit und Ruhe, den Sternenhimmel und Sandboden, den kalten Wind und die Käferspuren. Später am Abend bäckt Abdelaziz noch einmal Tugella und wir kochen scharfes Gemüse-Ragout.

    Am nächsten Tag werden wir von Abdelaziz zum Treffpunkt mit unserer algerischen Crew gebracht. Die Algerienreise haben wir bei der deutschen Agentur "Desert Reisen" von Abdelkader Touhami (selber ein algerischer Tuareg) gebucht. Ich bin gespannt, unsere Algerienreise beginnt. Doch das ist eine andere Geschichte ...

    Hier noch ein paar Fotos von uns:

    wir 2002 1 wir 2002 2 wir 2002 3 wir 2002 4 wir 2002 5 wir 2002 6


    Lust auf eine eigene Reise?

    Wer Lust hat, mal auf eine 3- oder 4-Wochentour mitzukommen oder mit Freunden eine eigene kleine Gruppe für 2, 3 oder 4 Wochen zu bilden, sollte
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